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A Confession

Edel Motion VÖ 30.10.20

Die sechsteilige britische Krimi-Serie „ A Confession“ beruht auf einer wahren Begebenheit:
Im südenglischen Swindon verschwindet im März 2011 die 22-jährige Sian O’Callaghan. Bilder von Überwachungskameras zeigen Sian nachts allein aus einen Club kommen und nach kurzer Wegstrecke dann im Scheinwerferlicht eines Fahrzeugs verschwinden.
Die polizeilichen Ermittlungen übernimmt Detective Superintendent Fulcher (Martin Freeman).
Während einer großangelegten Suchaktion rückt der Taxifahrer Christopher Halliwell bald in den engeren Kreis der Verdächtigen. DS Fulcher hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass Sian noch lebend gefunden werden kann, weswegen er bei der Festnahme von Halliwell das Gespräch mit ihm sucht um ihn dazu zu bringen, den Aufenthaltsort von Sian zu verraten…
Tatsächlich gesteht Halliwell gegenüber Fulcher den Mord an Sian, weswegen Fulcher vorerst darauf verzichtet ihn über seine Rechte zu belehrten, in der Hoffnung er führt ihn zu der Leiche der jungen Frau. Was dieser dann auch tatsächlich tut und während man die sterblichen Überreste birgt, gesteht Halliwell noch einen weiteren Mord. Er bietet Fulcher an, ihn auch zum anderen „Grab“ zu führen, weswegen der DS ihm immer noch nicht seine Rechte „vorliest“.
Während die rechtsmedizinischen Untersuchungen auf Hochtouren laufen, hat Halliwell sich mit seinem Rechtsbeistand besprochen, woraufhin er bei nächster Gelegenheit zu den Mordanschuldigungen schweigt.
Nach der Identifizierung von Sian und der zweiten Toten  – bei ihr handelt es sich um die vor acht Jahren spurlos verschwundene Becky Godden-Edwards – steht die Gerichtsverhandlung an, wo Halliwell weiterhin schweigt bzw. alles abstreitet.
Da man ihn nur den Mord an Sian eindeutig nachweisen kann, wird er auch „nur“ wegen eines Mordes verurteilt, denn vor Gericht ist das gemachte Geständnis von ihm nicht zulässig da DS Fulcher ihm nicht „rechtzeitig“ über seine Rechte informiert hatte.
Für DS Fulcher hat sein Verhalten ein disziplinarisches Nachspiel und er wird degradiert und dann verlässt er bald auf eigenen Wunsch den Polizeidienst.
Doch Beckys Mutter kann nicht damit leben, dass das gemachte Geständnis nicht zulässig ist und sie kämpft mit allen Mittel dafür, dass die Behörden und später auch die Regierung etwas an dem bestehenden Police And Criminal Evidence Act (PACE), der das Vorgehen bei Verhaftungen regelt, geändert wird…
Mehr möchte ich nicht zum  Ausgang des Falls bzw. dieser sehr spannend aufgemachten „Real Crime“- Serie verraten, denn es lohnt sich wirklich, hier etwas Zeit zu investieren. Die darstellerische Besetzung ist erstklassig!
Die Geschichte, die hier verfilmt wurde, ist ja tatsächlich so passiert und das ist bewegend und erschütternd zugleich!
Fazit: Hier gibt es Spannung, erstklassische schauspielerische Darstellung/Besetzung und einen authentischen Kriminalfall, der einen bewegt und noch lange nachwirkt! Unbedingt ansehen!

 

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Jack’s Back – The Ripper

OFDb VÖ 29.10.20

Heute erscheint “Jack´s Back – The Ripper” erstmals auf Blu-ray und DVD in Deutschland und zwar in einem tollen Media-Book mit zwei Covermotiven, die jeweils auf 1000 Stück limitiert und nummeriert sind.
Zum Inhalt des Films der im Mai 1988 in den USA erschien und in Deutschland im September des gleichen Jahres direkt in die Videotheken kam:
Exakt 100 Jahre sind vergangen als in London der berühmt berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper sein Unwesen trieb, aber niemals gefasst wurde.
Nun kopiert in Los Angeles ein perfider Mörder genau diese Morde…..
John Wesford (gespielt von James Spader – ach, was war er da noch jung –) ist ein junger Arzt, der durch Zufall eines der Opfer des „neuen Rippers“ entdeckt, allerdings ist der Mörder noch in der Nähe und John läuft ihm direkt in die Arme und wird ebenfalls  getötet.  Die ermittelnden  Polizeibeamten wollen  den toten Arzt aber noch nicht gleich von der Verdächtigen-Liste streichen…
Nun tritt John Wesfords Zwillingsbruder Rick (ebenfalls James Spader – mit einer Haartolle, wow!) auf den Plan, der nicht daran glaubt, dass sein Bruder dieser Serienkiller ist. Chris (Cynthia Gibb), eine Kollegin von John freundet sich etwas mit Rick an und gemeinsam versuchen sie hinter das mörderische Geheimnis zu kommen, wer sich hinter der Maske des Killers verbirgt…
Da man als Zuschauer nicht weiß, ob vielleicht nicht auch eventuell Rick der gesuchte Mörder ist und die Lösung des Rätsels durch immer neue Wendungen „verschoben“ wird,  sollte man bis sich „die Nebel“ lichten, die schauspielerische Darstellung von James Spader genießen…
So recht gruseln konnte ich mich ehrlich gesagt hier nicht, obwohl auf dem Cover FSK18 steht und ich Schlimmeres erwartet hatte…
Wie bereits erwähnt, lebt dieser Film von der schauspielerischen Darbietung James Spaders und nicht vom der wenig gruseligen Story!
Das Media-Book beinhaltet die Blu-ray- und DVD-Fassung, ein umfangreiches und ein bebildertes Booklet mit Text von Thorsten Hanisch.
Im Bonus-Teil gibt es noch ein Making-of u.a. einen Audiokommentar von Regisseur und Drehbuchautor Rowdy Herrington
Fazit: Dieser Film-Klassiker lebt von James Spader’s Darbietung, obwohl der vermutete nervenaufreibende Horror ausblieb!

 

 

 

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Hakan Nesser: Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

btb

Es ist schon einige Jahre her als in „ Am Abend des Mordes“ der schwedische Inspektor Gunnar  Barbarotti  seinen letzten Fall gelöst hatte.
Aber nun hat das lange Warten ein Ende „Barbarotti und der schwermütige Busfahrer“  ist erschienen:
Im Privatleben des Ermittlers hat sich etwas getan, denn nun lebt er bereits einige Zeit mit seiner langjährigen Kollegin und mittlerweile auch Lebensgefährtin Eva Backman zusammen.  Bevor die beiden Ermittler sich dem im Buchtitel verankerten schwermütigen Busfahrer zuwenden, dauert es noch etwas und was es mit diesem Mann – sein Name ist übrigens Albin Runge –  auf sich hat, bekommt man aus unterschiedlichen Sichtweisen und verschiedenen Zeitebenen vom Autor erzählt.
In der Jetztzeit – 2018 – muss Eva Backman während eines Einsatzes ihre Schusswaffe gebrauchen um eine bevorstehende Katastrophe abzuwenden, was allerdings für einen jungen Mann dann tödlich endet…
Nicht nur Eva ist nach dem folgenschweren Einsatz „reif für die Insel“ auch Gunnar Barbarotti fühlt sich schon längere Zeit ausgelaugt und so kommen sie mit ihrem Vorgesetzen überein, dass sie sich eine zweimonatige Auszeit nehmen, die sie dann auf der Insel Gotland verbringen wollen.
Dort angekommen, passiert es, dass Barbarotti in einem zufällig vorbeifahrenden Radfahrer an einen Mann erinnert wird, der vor mehr als fünf Jahren auf die Polizeiwache kam und von Drohbriefen und –anrufen erzählte, die er bekommen habe. Er selbst vermutete einen Zusammenhang mit einem fürchterlichen Unfall in den er als Busfahrer verwickelt war und bei dem viele Menschen ihr Leben verloren…
In Rückblenden erfährt der Leser, was dann im weiteren Verlauf passiert und wie es dazu kam, dass der Busfahrer Albin Runge trotz umfangreicher polizeilicher Schutzmaßnahmen selbst Opfer eines Verbrechens wurde….
Wie es handlungsmäßig dann auf Gotland weitergeht, bleibt hier unerzählt….
Ich mag den ganz besonderen Erzählstil von Hakan Nesser. Er ist ein sehr guter Geschichtenerzähler, der genau weiß, wie er seine Leser fesselnd unterhalten kann. Das ist ihm auch in seinem neuen Buch wieder gelungen.
Allerdings hatte ich dann irgendwann eine Ahnung wie bzw. was geschehen sein könnte und lag im Großen und Ganzen richtig, weswegen ich hier einen kleinen Punkt abziehe. Nichtsdestotrotz war es wieder einmal schön vom Inspektor zu hören bzw.  zu lesen, der auch weiterhin in kniffligen Situationen Zwiesprache mit Gott hält.  Auch wie sein Privatleben sich weiterentwickelt hat, nachdem er ja im letzten Buch in eine schwere Krisensituation geraten war, ist gut eingewoben und ein angenehmer Bestandteil der Rahmenhandlung.
Ich für meinen Teil würde gern noch weitere Fälle mit diesem besonderen Ermittler-Pärchen lesen.
 Fazit: Lesenswerter, spannend abgefasster sechster Fall mit Inspektor Barbarotti
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Andreas Gruber: Die schwarze Dame

Goldmann

Nachdem ich eher zufällig vor einiger Zeit auf den letzten Teil der „Rache-Reihe“ mit dem Leipziger Polizisten Walter Pulaski und der Wiener Anwältin Evelyn Meyers gestoßen bin und nach dem Lesen von „Rache-Winter“ so begeistert von dem spannungsgeladenen Thriller war, habe ich nach und nach alle Bücher der Reihe „verschlungen“.
Auf der Suche nach weiteren spannenden Thrillern von Andreas Gruber, bin ich dann auf die „Todesbox“ gestoßen, wo die ersten vier Fälle des niederländischen BKA-Profiler Maarten S. Sneijder nebst seiner Kollegin Sabine Nemez in der Hörbuchversion von Achim Buch vorgetragen werden. Den bisher letzten Teil der Reihe „Todesmal“ habe ich dann natürlich auch noch genossen.
Und nun ist im Taschenbuchformat „Die schwarze Dame“ erschienen, wo der Wiener Versicherungsdetektiv Peter Hogart seinen ersten Einsatz hat. Dies Buch ist auch das Thriller-Debüt von Andreas Gruber, das bisher nur als eBook erschienen war.
Peter Hogart wird von seinem Arbeitgeber nach Prag geschickt um nach seiner verschwundenen Kollegin Alexandra Schelling Ausschau zu halten, die dort einem Versicherungsbetrug auf der Spur war und Beweise dafür gefunden hatte, dass nicht die hoch versicherten Original-Gemälde bei einem Brand vernichtet wurden, sondern es sich dabei um Fälschungen handelte. Wo genau sich die wertvollen Bilder jetzt befinden, hatte sie noch nicht rausbekommen. Dies alles teilt sie ihrem Arbeitgeber in einem  letztem Telefonat mit, denn danach fehlt von ihr jede Spur….
In Prag macht sich Hogart auf die Suche nach seiner Kollegin und den wertvollen Gemälden. Während seiner Nachforschungen macht er zufällig die Bekanntschaft mit der Privatdetektivin Ivona Markovic, die in einer bizarren Mordserie ermittelt. Als die beiden sich zu einem Abendessen in Ivonas Wohnung treffen, kommt es zu einer folgenschweren Explosion und auf  Peter wird geschossen…
Warum Ivonas Wohung in die Luft fliegt und Peter angeschossen wird, das wollen die beiden Detektive gemeinsam herausfinden. Und ob es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Alexandra Schelling, bizarren Morden, verbrannten Gemälden u.v.m.  gibt, sollte jeder selbst lesen, denn die Recherche in Prag an schönen und auch düsteren Ecken dieser Stadt ist spannend, fesselnd und nervenaufreibend, aber in einem angenehmen Erzählstil von Andreas Gruber aufgeschrieben.
Auch der erste Thriller aus der Feder von Andreas Gruber ist spannend, teils düster und nervenaufreibend. Durch seinen wunderbaren Erzählstil fliegen die Seiten nur so dahin und obwohl ich noch nie in Prag war, hatte ich beim Lesen das Gefühl „ich bin vor Ort“. Und wie „nah“ der Autor und die Hauptfigur Peter Hogart sind, erzählt Andreas Gruber in einem Vorwort selbst hier im Buch.
Fazit: Was ist fesselnd, spannend, düster und nervenaufreibend? Die Lösung lautet: Der Debüt-Thriller von Andreas Gruber, den man nicht verpassen sollte!
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Mein etwas anderer Florida Sommer

Ascot Elite VÖ 16.10.20 

Dieser britische Film basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Joff Winterhart und ist schauspielerisch mit Monica Dolan und Earl Cave (übrigens sein Vater ist der Musiker Nick Cave) in den Hauptrollen toll besetzt.
Daniel Bagnold (Earl Cave) ist ein Teenager, der mit seiner Mutter Sue (Monica Dolan) nach der Trennung der Eltern zusammenlebt. Daniels Traum ist die Gründung einer eigenen Band, denn er ist – wie kleidungsmäßig unverkennbar – ein großer Heavy-Metal-Fan. Sein Leben ist eher trist, er hängt einfach nur rum und hadert mit seiner arbeitssamen, aber etwas bieder daherkommenden Mutter, die als Bibliothekarin ihr Geld verdient.
Um dieser Tristesse zu entfliehen, freut er sich schon auf seine anstehende Reise nach Florida, wo sein Vater mit seiner neuen, aber auch gerade schwangeren Ehefrau lebt….
Doch leider platzt diese schöne Seifenblase ganz schnell, denn wegen der bevorstehenden Geburt kann man Daniel zurzeit in Florida nicht brauchen und die Reise soll verschoben werden…
Ab nun beginnt erst richtig „Mein etwas anderer Florida Sommer“ und es gibt reichlich Wortgefechte zwischen der sehr bemühten Mutter und ihrem trübsalblasenden Sohn, der schon mal folgendes von sich gibt: „Es ist nicht meine Schuld, dass du die langweiligste Person der Welt bist“! Ganz schwierig wird es  dann für ihn, als er sich damit abfinden muss,  dass seine Mutter einen anderen Mann datet…
….aber trotzdem gibt seine Mutter nicht auf, ihrem Sohn einen schönen Sommer zu bereiten und sie fahren gemeinsam ans Meer. Auch wenn es lange dauert, wendet sich das Blatt und die beiden finden zueinander…
Feiner britischer Humor und ein tolles Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren machen diesen teils humorvollen, aber auch durchaus anrührenden Film sehenswert.
Besonders hörenswert ist auch der Soundtrack von „Belle und Sebastian“ der immer mal wieder im Filmgeschehen zu hören ist.
Fazit: Tolles schauspielerisches Zusammenspiel der Hauptfiguren, der einmal mehr diesen humorvollen, charmanten, aber auch nachdenklich machenden Film, sehenswert macht!
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Der junge Inspektor Morse – Staffel 5

Edel Motion VÖ 16.10.20

Zwei Jahre mussten die Fans der Serie warten, bis nun endlich „Der junge Inspektor Morse“ in Staffel 5 ermitteln darf. Schon „Staffel 4“ zeigte den zeitlichen Wandel recht farbenfroh an, denn die 1960ziger Jahre waren damals gestartet…
Aber das lange Warten auf ein Wiedersehen mit Endeavour Morse (Shaun Evans) und seinen Vorgesetzten Fred Thursday (Roger Allam) und dem Rest des Teams hat sich auch ein klitzekleines Bißchen ausgezahlt, denn nicht wie zuvor gibt es vier, sondern diesmal sechs neue 90minütige Folgen der erfolgreichen britischen Krimi-Reihe.
Da ja nun endlich Morse Beförderung zum Sergeant erfolgt ist, heißt es aber für ihn auch mehr Verantwortung zu übernehmen, weswegen ihm nun Anfang 1968 die „Ausbildung“ des neuen Teammitglieds George Fancy von Thursday übertragen wird.
Nicht nur die Welt ringsum befindet sich im Wandel, sondern auch in die Privatleben der Hauptfiguren der Serie kommt neuer Schwung.
Doch über dem umbenannten Polizeirevier Thames Valley schwebt ein Damokles-Schwert und am Anfang der neuen Staffel weiß noch niemand, was „ganz oben“ entschieden wird, wie und ob das Revier weiter bestehen bleibt….
Bis diese Entscheidung kundgetan wird, gibt es aber für das bekannte Team viel zu ermitteln, denn auch in den einschlägigen Verbrecherkreisen stehen Revierkämpfe an, die dann eine blutige Spur durch Oxford und Umgebung ziehen…
Eine Frau wird von ihrem Mann und ihrer Schwester als vermisst gemeldet. Was anfangs wie ein Seitensprung aussieht, entpuppt sich als was ganz anderes…
Was hat ein Fabergé-Ei, das in einer Auktion versteigert werden soll mit mehreren brutalen Morden zu tun?
Gerade ist noch eine Sportveranstaltung mit internationalen Teilnehmern im vollen Gange als einer der Teilnehmer auf der Laufstrecke zusammenbricht, gleichzeitig hört man Hilferufe einer Mutter aus dem Zuschauerraum: ihr kleiner Junge liegt bewusstlos und blutend neben ihr….
Weitere Schauplätze der Ermittlungen sind ein Kino und eine Militärbasis und zu guter Letzt eine Privatschule. Die Ermittlungen vor Ort machen es notwendig, dass Morse nebst seiner Kollegin Trewlove als Lehrerehepaar fungieren und sie undercover nach einem vermissten Lehrer suchen….
Es passiert besonders im Privatleben der Ermittler so einiges, als Zuschauer bangt man mit, wie es in Sachen Umstrukturierung der Polizei weitergeht und wie sich dies auf die Weiterführung der Serie auswirkt.
Die sechs Folgen haben es wieder in sich und sind ausgeklügelt aufgebaut, so dass nichts so ist, wie es anfangs scheint. Die Lösungen der Fälle beinhalten so manches Aha-Erlebnis und punkten in Sachen Spannung von Anfang bis Ende. Der zeitliche Wandel ist in allen Facetten wieder ganz toll ins Geschehen eingewoben und die Macher der Serie haben es erneut geschafft hier eine Krimi-Serie zu kreieren, die ihr hohes Niveau weiterhin mit Bravour hält.
Ich liebe diese Serie, verschlinge die Staffeln meist an einem Stück und hoffe sehr, dass es in absehbarer Zeit eine sechste Staffel gibt!
Als Bonus obendrauf gibt es diesmal Intervies mit Cast und Crew und einen Blick hinter die Kulissen, der sich lohnt!
Fazit: Das hohe Niveau der Serie ist ungebrochen, Spannung, Raffinesse und Zeitgeist vermischen sich hier zu einer Krimi-Serie der Spitzenklasse! Bitte weiter so!
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Simon Beckett: Versteckt

Wunderlich

Etwas „schmaler“ als sonst vom Autor gewohnt, aber formatmäßig besonders gut in eine Handtasche passend, ist nun diese Krimi- Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Titel „Versteckt“ erschienen.
Simon Beckett erzählt in einem Vorwort was es mit diesen Kurzgeschichten auf sich hat, die bereits sehr lange Zeit in einer Schublade geschlummert haben, aber auch irgendwie schon den etwas „dunklen Beckett-Stil“ (den ich ganz besonders mag!) durchscheinen lassen.
Zum Inhalt der einzelnen Geschichten möchte ich gar nicht so viel „rauslassen“, dazu sind sie zu spannend und zu lesenswert:
Der Eckpfeiler erinnerte mich ansatzweise beim Lesen an den Film „Stand by me“, der auch schaurig-schön daherkommt und in der aktuellen Kurzgeschichte ein Geheimnis lüftet, das bis in die Gegenwart nachhallt…
Ein kurzer Bericht erzählt über einen Banküberfall bzw. über den nur kurze Zeit glücklichen Rodney…
Wer von Simon Beckett den Thriller „Der Hof“ gelesen hat, der wird in Mutter Gans Anleihen – oder wie der Autor es ausdrückt „DNA“ davon entdecken,  denn diese Kurzgeschichte –  wo ein kleiner, sich verirrter Junge erschöpft auf einem abgelegenen Bauernhof strandet und dort den Alptraum seines Lebens erlebt – ist vor dem nervenaufreibenden Thriller entstanden.
Für Simon Beckett-Fans ist dieses Buch ein Muss, für alle diejenigen, die ihn als Schriftsteller noch gar nicht kennen, ein gut gelungenes „Schnupperbuch“ um es dann  – wie ich –  in Null-Komma-Nichts zu verschlingen!
Fazit: „Verstecken“ müssen sich diese schaurig-schönen Kurzgeschichten sicherlich nicht! Man möchte eigentlich noch mehr davon! Unbedingt lesen!

 

 

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