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Kommissar Wallander – Staffel 3

Edel Motion VÖ 19.03.21

Lange brauchten die Fans der Reihe nicht auf eine Fortsetzung warten, denn nach „Staffel 1“ im November 2020 und „Staffel 2“ im Januar 2021 gibt es nun drei weitere Buchverfilmungen von Henning Mankell unter dem Titel „Kommissar Wallander – Staffel 3“:
Ein Mord im Herbst:
Zu Beginn der Handlung beziehen Kurt Wallander und seine Lebensgefährtin Vanja nebst dem kleinen Peter und dem Hund Jussi ein Häuschen mit Blick auf die Ostsee. Während die „Menschen“ drinnen arbeiten, erkundet Jussi den Vorgarten und es dauert nicht lange, da findet er menschliche Knochen…..
Wäre dies nicht schon genug Trubel und Aufregung während der Kommissar sein neues Haus bezieht, da muss er sich parallel auch noch mit neuen Fall befassen, denn am Strand bei Ystad wird ein angespülter abgetrennter weiblicher Arm gefunden. Durch ein Schmuckstück daran führen die Ermittlungen zu einer Ostseefähre, die zwischen Schweden und Polen hin- und herfährt…
Hunde von Riga:
Mittlerweile lebt Kurt Wallander wieder allein. Durch ein auf der Ostsee in Küstennähe treibendes Schlauchboot mit zwei auffällig tätowierten männlichen Leichen kommt ein Major Karlis Liepa – ein letterischer Kriminalkommissar – aus Riga nach Ystad. Er kann die toten Männer als einschlägig bekannte lettische Drogenkuriere identifizieren, weswegen er bald wieder abreist…
Kaum in Lettland angekommen, wird Major Liepa auf brutalste Weise ermordet. Für Wallander ist es selbstverständlich die offenen Ermittlungen in Riga fortzusetzen bzw. den Kollegen vor Ort „behilflich“ zu sein, weswegen er sich sofort auf den Weg macht. Doch die „Ermittlungen“ dort gestalten sich so ganz anders als erwartet und bald weiß Wallander nicht mehr, wem er noch trauen kann, nur Karlis Witwe Baiba ist ihm wohlgesonnen, denn auch sie will wissen, wer ihren Mann getötet hat….
Vor dem Frost
Dieser Fall setzt sich aus vielen verschiedenen Puzzleteilchen zusammen: Plötzlich taucht bei Wallander zuhause Anna, eine Jugendfreundin seiner Tochter Linda auf.  Sie wirkt gehetzt und verwirrt. Kaum dass Wallander sein Telefon in die Hand genommen hat, um Annas Mutter zu kontaktieren, ist die junge Frau wieder spurlos verschwunden. Und das bleibt sie auch….
Brennende Schwäne über einem Waldsee, eine vermisste Kartographin, ein entflohener Psychiatrie-Insasse und kurz hintereinander stattfindende bizarre Selbstmorde sind weitere Teile dieses Puzzles, das Wallander und sein Team Stück für Stück zusammensetzen müssen, um diesen komplexen Fall zu lösen…..
Was soll ich noch sagen, auch diese Staffel ist spannend und fesselnd gelungen und erneut nah an den „Vorlagen“, die der verstorbene schwedische Autor Henning Mankell geschrieben hat. Die raue Küstenlandschaft dient als Kulisse und man hat das Gefühl, der Autor hatte sie genau so vor Augen, als er seine Krimis schrieb.
Auch diesmal wird der zuletzt etwas melancholische Kurt Wallander wieder bravourös von Kenneth Brannagh verkörpert. Das ihn umgebene gut besetzte Schauspiel-Ensemble hat durch die gleichbleibende Rollenbesetzung einen guten Wiedererkennungswert, so dass man gleich wieder mitten im Geschehen ist und das Dargebotene genießen kann.
Hier gibt es schon mal einen kleine Vorgeschmack auf die 3. Staffel: Trailer
Fazit: Auch Staffel 3 der Wallander-Reihe hält das hohe Niveau an Schauspielkunst und punktet erneut mit passender Kulisse, gelungener Buchverfilmung  und spannender Unterhaltung! Bitte weiter so!
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Rocco Schiavone: Der Kommissar und die Alpen – Staffel 3

polyband

Vicequestore  Rocco Schiavone wurde aus Rom zwangsversetzt und arbeitet nun im Aosta-Tal in den italienischen Alpen. Er ist ein recht mürrisch wirkender Mann, der Ecken und Kanten hat, sein ein gutes Herz zeigt er nur wenigen.  Seine besten und langjährigen Freunde Sebastiano, Brizio und Furio sind etwas zwielichtig und welcher Arbeit sie nachgehen, bleibt eher im Verborgenen. Die Vier verbindet ein weit zurückliegendes wohlgehütetes Geheimnis und ihre tiefgehende Freundschaft, komme, was da wolle….
Schiavones Ermittler-Team setzt sich aus ganz besonderen „Typen“ zusammen, die Rocco’s Nerven oftmals strapazieren, weswegen er auch eine ganz besondere Sorte „Zigaretten“ raucht, die er auch dann und wann in der Questura bei offenem Fenster genießt….
Auf die einzelnen sehr spannenden Kriminalfälle, möchte ich hier gar nicht eingehen, denn sie haben es in sich und führen oftmals in seelische und auch soziale Abgründe, weswegen so manches Steinchen umgedreht werden muss, bevor sich eine Lösung findet.
Die dritte Staffel „Rocco Schiavone: Der Kommissar und die Alpen“ kann man sich ohne Vorkenntnisse anschauen, die in den vier je 90 minütigen Folgen erzählten Kriminalfälle werden abgeschlossen/gelöst. 
Die Vorgeschichte der zwei zuvor erschienen Staffeln wird durch Rückblenden oder „Erinnerungen“ für den Zuschauer in die Gesamthandlung eingewoben, so dass man das Geschehen verstehen und nachvollziehen kann. 
Allerdings kann ich nur jedem Krimi-Fan empfehlen, sich auch Staffel 1 und 2 anzuschauen, das lohnt sich auf jeden Fall!
Diese bzw. die gesamte italienische Krimi-Serie ist spannend aufgemacht, fesselt von der ersten Minute an und wurde in einer schönen Naturkulisse gedreht. Durch die mitwirkenden markanten „Rollen-Typen“ kommt Situationskomik auf und ein ganz besonderer Humor durchzieht die Gesamthandlung, was gut passt!
Das gesamte Schauspiel-Ensemble ist toll besetzt, allen voran Marco Giallini, der den etwas raubeinigen Vicequestore verkörpert,  der zwar sein Herz „verloren“, es aber immer noch auf dem rechten Fleck hat.
Neben den spannenden Kriminalfällen ist auch ganz besonderer Humor in die Serie eingewoben, den ich hier nicht missen möchte.
Zusammengefasst kann ich nur sagen: Hier passt alles wunderbar zusammen: Tolle Landschaftkulisse, exzellentes Schauspiel-Ensemble, spannende Kriminalfälle nebst wunderbarem Humor, so dass ich hier die volle Punktzahl vergebe und diese italienische Krimi-Reihe für unbedingt sehenswert halte!
Fazit: Unbedingt sehenswerte italienische Krimi-Reihe der Spitzenklasse! Bitte mehr davon!

 

 

 

 

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Bodyguard – Staffel 1 –

Pandastorm VÖ 19.02.21

Von den Machern der erfolgreichen und sehr spannenden britischen Krimi-Reihe Line of Duty ist nun für das Heimkino die erste Staffel des Politthrillers „Bodyguard“ erschienen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Kriegsveteran David Budd (Richard Madden), der durch den Einsatz in Afghanistan immer noch traumatisiert ist. Er versucht auf seine Weise mit den schlimmen Kriegserlebnissen klarzukommen und mittlerweile arbeitet er als Polizist bei der Londoner Metropolitan Police.
Während einer privaten Zugfahrt, die er mit seinem beiden kleinen Kindern unternimmt, kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, in dessen Verlauf es David Budd gelingt, durch sein engagiertes und geschicktes Verhandeln ein Selbstmordattentat zu vereiteln…
Für diesen mutigen Einsatz erntet er viel Ruhm und seine Vorgesetzte setzt ihn fortan als Personenschützer für die Innenmisterin Julia Montague (Keeley Hawes) ein. Wenngleich dies einer Beförderung gleichkommt, ist es kein einfacher Job, der nun auf David Budd wartet, denn die Innenministerin ist politisch extrem ehrgeizig und verfolgt Ziele, die nicht immer auf Gegenliebe stoßen…
Recht schnell muss Budd zeigen, was er drauf hat, denn während einer Dienstfahrt im Beisein der Ministerin wird auf den Wagen geschossen und sie geraten in einen Hinterhalt….
Immer wieder ereignen sich brisante Situationen und David Budd hat alle Hände voll zu tun um für die Sicherheit von Julia Montague zu sorgen. Welche politischen Machtstrukturen hier miteinander, aber auch oft gegeneinander agieren und wer mit offenen Karten spielt oder sich in Verschwörungstheorien hineinziehen lässt, darauf möchte ich im Einzelnen gar nicht eingehen.
Man muss schon genau aufpassen, denn durch die eingewobenen Twists in der Handlung, kann man eigentlich keinem Mitwirkenden so richtig trauen, denn jeder ist sich hier selbst der Nähste und ob es sich nun um Machtproben zwischen den Politikern oder um ein Kompetenzgerangel zwischen Ordnungsmächten und Geheimdiensten handelt, erfährt man dann am Schluss…
Auch wenn diese Staffel hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet wurde, muss ich sagen, dass ich einiges in der Handlung vorhersehen konnte, schon recht schnell erahnte, wo sich die gesuchte „undichte Stelle“ finden lässt, bzw. wer sich dahinter verbirgt. Zwar wird es zum Ende hin wieder nervenaufreibend und dramatisch, aber eine große Überraschung , wer hier „das Böse“ verkörpert, war es für mich nicht, da hatte ich etwas anderes erwartet.
Ich will der Serie nicht den Unterhaltungswert absprechen, der ist auf jeden Fall vorhanden und das Schauspiel-Ensemble macht einen guten Job. Allerdings reicht sie keinesfalls an die oben erwähnte Krimi-Reihe Line of Duty heran, die war den Machern auf jeden Fall wesentlich spannender und unvorhersehbarer gelungen. Da es sich bei Bodyguard ja um die 1. Staffel handelt, sollte man vielleicht die Fortsetzung abwarten, um zu sehen, ob die nächste Staffel dann höher punkten kann.
Fazit: Politthriller-Serie, die schauspielerisch toll besetzt ist, aber handlungsmäßig noch ausgefeilter hätte sein können
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VERA – Ein ganz spezieller Fall – Sammelbox 1 – Staffel 1 – 3

Edel Motion VÖ 29.01.21

Die „Sammelbox 1 VERA – Ein ganz spezieller Fall“ hat es in sich:
12 DVD‘s, 12 Folgen oder genauer gesagt Staffel 1 – 3, der preisgekrönten Krimi-Reihe, die auf den Romanen der Schriftstellerin Anne Cleeves basieren.
Angesiedelt ist die Handlung in Nordengland bzw. im fiktiven Northumberland, wo DCI Vera Stanhope, als leitende Ermittlerin der City Police arbeitet.
Auf die einzelnen Fälle möchte ich nicht eingehen, dazu sind sie zu spannend und zu sehenswert, aber einen kleinen Einblick ins Geschehen gibt es hier schon mal:  Trailer
Anfangs musste ich mich an diese Ermittlerin etwas gewöhnen, da sie sich eher unscheinbar kleidet und man nicht auf den ersten Blick vermuten würde, dass man es sich hier mit einer DCI bzw. ermittelnden Kriminalbeamtin zu tun bekommt. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn Vera Stanhope besitzt einen scharfen Verstand. Besonders die Erfolgsquote bzw. die gelösten Fälle können sich sehen lassen, was zum einen durch Veras gute Ortskenntnisse kommt, aber auch dadurch, dass sie mit den Eigenheiten der Menschen, die dort wohnen, gut umgehen kann, denn da wo sie ermittelt, ist sie auch aufgewachsen…
Veras Umgang mit ihren Mitarbeitern ist eher rau und mit ihrem Sarkasmus und ihrem Witz müssen die Mitglieder ihres Teams auch erst einmal zurechtkommen. Ihre Ermittlungsmethoden sind eher unkonventionell, auch teils recht mutig und zielstrebig, aber zumeist von Erfolg gekrönt.
Ihr junger Kollege DS Joe Ashworth hat anfangs auch so seine Schwierigkeiten ihrer barschen Art, ihrer Herangehensweise bei den Ermittlungen und ihrer „Arbeitswut“, doch sie „raufen“ sich zusammen und bilden bald ein zwar etwas ungleiches, aber dennoch sehr effektives Team.   
Zwischenmenschliches Geplänkel ist auch nach drei Staffeln immer noch nicht Veras Ding, doch ihr Team hat sich mittlerweile daran gewöhnt, erkennt ihre kriminalistischen Fähigkeiten an und hat unter ihrer rauen Schale auch ihr gutes Herz entdeckt.
Dass die Figur der DCI Vera Stanhope mittlerweile einen festen Platz unter den beliebten britischen Ermittlern hat, kommt natürlich auch durch die wunderbare Darstellung von Brenda Blethyn, die es durch ihre Schauspielkunst geschafft hat, dass man für die eigenwillige Ermittlerin schon nach kurzer Zeit Sympathie empfindet und immer wieder gern die spannenden und nicht auf den ersten Blick zu durchschauenden Kriminalfälle verfolgt.
Fazit: Durch das toll besetzte Schauspiel-Ensemble und das hohe Niveau der Reihe ragt diese britische Serie aus dem großen Pool des Genres heraus, weswegen bei Krimi-Fans die Vera-Sammelbox im Regal nicht fehlen sollte!

 

 

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Inspector Barnaby – Volume 31

Edel Motion VÖ 05.02.21

Nachdem im letzten Jahr mit „Volume 30“ ein Jubiläum der beliebten britischen Krimi-Reihe gefeiert wurde, ist Neil Dudgeon nun in „Volume 31“ erneut in die Rolle des Inspector John Barnaby geschlüpft und er zeigt sein kriminalistisches Können in vier spannenden, aber auch mit besonderem Humor angereicherten, neuen Folgen, wo ihn DS Jamie Winter (Nick Hendrix) tatkräftig unterstützt.
Hier gibt es einen kleinen Einblick in die Folgen:
Ein Mords-Zirkus: Ein Zirkus gastiert im Ort. John Barnaby nebst Frau und Tochter sitzen im Publikum. Während einer Clownerie kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall und kurze Zeit später, verwandelt sich die Manege in einen Tatort…
Immer diese teuflischen Details: Die Journalistin Rosa Corrigan wird in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden. Zuletzt sah man sie als Zuschauerin bei einem örtlichen Tanzwettbewerb. Bis ihr Tod aufgeklärt ist, müssen Barnaby und Winter viele Steinchen umdrehen und hinter die Fassaden, der immer lächelnden Tänzerinnen und Tänzer schauen…
Puppenmorde: Puppenhäuser und Mord, wie passt das zusammen? Diese Frage müssen die Ermittler versuchen, zu beantworten. In einer besonderen Ausstellung sollen Puppenhäuser gezeigt werden. Der wohlhabende Sponsor – die Puppenhäuser gehörten einst seiner Großmutter – richtet gerade ein paar Worte an das Publikum, da wird er vor aller Augen erschossen….
Der Stachel des Todes: Bienen, Bienenzüchter, Bienenschwärme, Bienenstiche, Bienengift und bizarre Morde, dies sind nur einige Zutaten des nächsten Falls, den es zu knacken gilt..
Neben den Ermittlungen gibt es Einblick ins Privatleben von Familie Barnaby. John tut sich etwas schwer, als es um den Besuch im Zirkus geht, denn Clowns sind schon seit seiner Kindheit nicht so sein Ding. Im Verlauf der Serie kommt Johns Vater einige Tage auf Besuch, was allerdings nicht ganz ohne Reibereien zwischen Vater und Sohn verläuft…
Der besondere Charme der Serie ist auch nach so vielen Staffeln – trotz Hauptdarstellerwechsel – nicht verloren gegangen. Alle vier Folgen/Fälle sind auf den ersten Blick nicht zu durchschauen und meist müssen die Ermittler „tief graben“ um des Rätsels Lösung zu finden, so dass hier wie gewohnt spannende Unterhaltung garantiert ist.
Als Bonus gibt es diesmal ein Interview mit Mrs. Sarah Barnaby alias Fiona Dolman
Fazit: Der Charme der britischen Kriminal-Serie ist auch nach 31. Staffeln nicht gebrochen. Spannung mit einer feinen Prise Humor werden hier kombiniert, so dass gute Unterhaltung weiterhin garantiert ist! Bitte weiter so!
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Der junge Inspektor Morse – Staffel 6

Edel Motion VÖ 29.01.21

Am Ende von „Staffel 5“ mussten die Fans der beliebten britischen Krimi-Reihe darum bangen, ob es überhaupt weitergeht mit dem Team um Inspektor Morse,  da wegen der Umstrukturierungen bei der Polizei auf der Wache in Thames Valley die Lichter ausgingen…
Nun gibt es Entwarnung und mit „Der junge Inspektor Morse – Staffel 6“ vier neue Folgen in Spielfilmlänge und man schreibt mittlerweile das Jahr 1969!
Allerdings gibt es große Veränderungen und niemand aus dem „alten Gefüge“ ist noch an seinem Platz. Endeavour Morse hat seine Uniform wieder angezogen und arbeitet auf einem Revier auf dem Lande. Er scheint sich mit dem Lauf der Dinge arrangiert zu haben, denn „eigenes Denken“ ist von Seiten seiner Vorgesetzten nicht sonderlich erwünscht.
Sein einstiger „Ziehvater“ Fred Thursday  musste als leitender Ermittler für den immer noch ungelösten Mord an DC George Fancy die Konsequenzen tragen und er wurde dienstgradmäßig heruntergestuft. In einem neuen Revier unter der Leitung von DCI Ronny Box – der ihm nicht sonderlich sympathisch ist, ganz anders arbeitet bzw. an die Fälle herangeht – versucht Thursday seinen Dienst zu tun.
Auch Reginald Bright, der einstige Leiter des Thames Valley Reviers hat die Abteilung gewechselt und arbeitet nun in einem kleinen „Kämmerlein“ für die Verkehrspolizei und zieht so manchen Spott auf sich, durch einen ganz besonderen „Fernsehauftritt“…
Nur Jim Strange hat einen höheren Posten antreten können. Sein vorrangiges Bestreben ist die Aufklärung des Mordes an seinem jungen Kollegen George Fancy, weswegen er unermüdlich im Hintergrund die Fäden zieht, um das „alte Thames-Valley-Team“ wieder zusammenzubringen….
…. ob ihm das gelingt und welche vier kniffligen Kriminalfälle diesmal hier das Zeitgeschehen mit Mondlandung etc. widerspiegeln und im Mittelpunkt stehen, bleibt hier unerzählt, da möchte ich niemanden die spannende Unterhaltung nehmen.
Erneut kann ich nur Lob aussprechen für diese unbedingt sehenswerte britische Krimi-Reihe. Die Darsteller – wie z.B. Shaun Evans (E. Morse) diesmal mit Schnurrbart (!) verbinde ich sofort mit dieser mittlerweile vielfach – zu Recht !- preisgekrönten Serie. Und wer einmal die „richtigen Stimmen“ hören möchte, denen empfehle ich das Bonusmaterial, senn hier kommen Cast und Crew selbst zu Wort bei einem Blick hinter die Kulissen..
Fazit: „Alles neu und anders“, aber ungebrochen spannende Unterhaltung auf hohem Niveau mit Zeitgeschehen als passende Kulisse!  Bitte weiter so!

 

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Kommissar Wallander – Staffel 2

Edel Motion VÖ 22.01.21

Erneut schlüpft Kenneth Branagh in die Rolle des schwedischen Ermittlers Kurt Wallander, der mit seiner Darstellung bereits in „Staffel 1“ Schauspielkunst vom Feinsten zeigte.
Drei weitere „Fälle“ jeweils in Spielfilmlänge –  beruhend auf den Bestsellern von Henning Mankell –  beinhaltet „Kommissar Wallander – Staffel 2“ – :
 „Mörder ohne Gesicht: Ein älteres Ehepaar lebt allein auf einem abgelegenen, etwas marode wirkenden Bauernhof, wo es zu einem brutalen Überfall auf sie kommt. Während der Mann an seinen schweren Verletzungen stirbt, trifft Wallander gerade noch rechtzeitig vor Ort ein um die sterbende Frau zu fragen, wer sie überfallen hat. Ihre letzten Worte sind kaum verständlich……
Durch ein Leck in den eigenen Reihen der Polizei, bekommt die Presse einen Hinweis auf den/die möglichen Täter. Durch die mediale Berichterstattung wird eine Welle des Hasses ausgelöst, die die Ermittler kaum stoppen können…
Der Mann, der lächelte: Der Kommissar ist durch die letzten Ereignisse traumatisiert, wo er in Folge eines Schusswechsels jemanden tötete. Ein bißchen melancholisch angehaucht war er ja schon von Anfang an, doch dieses Ereignis wirft ihn regelrecht aus der Bahn und er nimmt eine Auszeit vom Dienst und zieht sich monatelang in eine abgelegene Unterkunft zurück, wo Alkohol und Tabletten seinen Alltag bestimmen und er grübelnd und „betäubt“ seinem Dasein fristet.
Irgendwann taucht dann sein alter Freund Sten auf, der ihn bittet einen Blick auf den als Unfall eingestuften Tod seines Vaters zu werfen, woran er große Zweifel hegt. Doch Wallander fühlt sich nicht arbeitsfähig und Sten fährt unverrichteter Dinge nach Haus. Einige Zeit später rafft sich Wallander dann doch auf und macht sich auf den Weg um Sten aufzusuchen, doch da ist es schon zu spät…
Die fünfte Frau: Wallander ist zurück im Polizeidienst. Das gesamte Ermittler-Team bekommt es mit einer Reihe von sehr brutalen Morden zu tun, wo anfangs in einer großen Grube, die auf spitzen Stäben aufgespießte Leiche eines alten Mannes gefunden wird. Kurze Zeit später ereignen sich weitere Morde, bei denen Wallander einen Zusammenhang vermutet, obwohl sie auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, bis man ihr Privatleben näher durchleuchtet….
Die Dinge, die sich im Verlauf der drei Kriminalfälle ereignen, lassen Kommissar Kurt Wallander eine Achterbahn der Gefühle durchleben, die durch berufliche, aber auch ganz besonders gravierende private Ereignisse ausgelöst werden.
Kenneth Branaghs Gesichtsausdruck ist so wandelbar und wirkt so realitätsnah, dass man das Gefühl hat, die anfängliche Melancholie, die sich dann durch schwerwiegende Ereignisse in Depressivität mit Grübelneigung bishin zum psychischen Ausnahmezustand steigert, hat den Schauspieler selbst befallen, so ausdrucksstark ist seine Darstellung!
Die Verfilmung dieser drei Kriminalfälle ist wieder sehr nah an den Buchvorlagen gelungen. Kenneth Branaghs emotionale Darstellung des schwermütigen Kommissars lässt einen als Zuschauer nicht kalt und verleitet einen dazu, ein Taschentuch griffbereit zu haben…
Fazit: Die Achterbahn der Gefühle des schwermütigen Kommissars darzustellen, ist Kenneth Branagh meisterhaft gelungen. Die Verfilmungen sind wieder dicht an Buchvorlagen, spannend umgesetzt und unbedingt sehenswert! Bitte weiter so!
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