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Bodyguard – Staffel 1 –

Pandastorm VÖ 19.02.21

Von den Machern der erfolgreichen und sehr spannenden britischen Krimi-Reihe Line of Duty ist nun für das Heimkino die erste Staffel des Politthrillers „Bodyguard“ erschienen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Kriegsveteran David Budd (Richard Madden), der durch den Einsatz in Afghanistan immer noch traumatisiert ist. Er versucht auf seine Weise mit den schlimmen Kriegserlebnissen klarzukommen und mittlerweile arbeitet er als Polizist bei der Londoner Metropolitan Police.
Während einer privaten Zugfahrt, die er mit seinem beiden kleinen Kindern unternimmt, kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, in dessen Verlauf es David Budd gelingt, durch sein engagiertes und geschicktes Verhandeln ein Selbstmordattentat zu vereiteln…
Für diesen mutigen Einsatz erntet er viel Ruhm und seine Vorgesetzte setzt ihn fortan als Personenschützer für die Innenmisterin Julia Montague (Keeley Hawes) ein. Wenngleich dies einer Beförderung gleichkommt, ist es kein einfacher Job, der nun auf David Budd wartet, denn die Innenministerin ist politisch extrem ehrgeizig und verfolgt Ziele, die nicht immer auf Gegenliebe stoßen…
Recht schnell muss Budd zeigen, was er drauf hat, denn während einer Dienstfahrt im Beisein der Ministerin wird auf den Wagen geschossen und sie geraten in einen Hinterhalt….
Immer wieder ereignen sich brisante Situationen und David Budd hat alle Hände voll zu tun um für die Sicherheit von Julia Montague zu sorgen. Welche politischen Machtstrukturen hier miteinander, aber auch oft gegeneinander agieren und wer mit offenen Karten spielt oder sich in Verschwörungstheorien hineinziehen lässt, darauf möchte ich im Einzelnen gar nicht eingehen.
Man muss schon genau aufpassen, denn durch die eingewobenen Twists in der Handlung, kann man eigentlich keinem Mitwirkenden so richtig trauen, denn jeder ist sich hier selbst der Nähste und ob es sich nun um Machtproben zwischen den Politikern oder um ein Kompetenzgerangel zwischen Ordnungsmächten und Geheimdiensten handelt, erfährt man dann am Schluss…
Auch wenn diese Staffel hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet wurde, muss ich sagen, dass ich einiges in der Handlung vorhersehen konnte, schon recht schnell erahnte, wo sich die gesuchte „undichte Stelle“ finden lässt, bzw. wer sich dahinter verbirgt. Zwar wird es zum Ende hin wieder nervenaufreibend und dramatisch, aber eine große Überraschung , wer hier „das Böse“ verkörpert, war es für mich nicht, da hatte ich etwas anderes erwartet.
Ich will der Serie nicht den Unterhaltungswert absprechen, der ist auf jeden Fall vorhanden und das Schauspiel-Ensemble macht einen guten Job. Allerdings reicht sie keinesfalls an die oben erwähnte Krimi-Reihe Line of Duty heran, die war den Machern auf jeden Fall wesentlich spannender und unvorhersehbarer gelungen. Da es sich bei Bodyguard ja um die 1. Staffel handelt, sollte man vielleicht die Fortsetzung abwarten, um zu sehen, ob die nächste Staffel dann höher punkten kann.
Fazit: Politthriller-Serie, die schauspielerisch toll besetzt ist, aber handlungsmäßig noch ausgefeilter hätte sein können
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Wild Card

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In Las Vegas spielt der mit Jason Stratham als Frontmann besetzte Film „Wild Card“. Er verkörpert Nick Wild, einen frustrierten,  im Spielerparadies hängengebliebenen ehemaligen Söldner, der sich nun mehr recht als schlecht als Privatdetektiv – und wenn es unbedingt sein muss, auch als Bodyguard –  über Wasser hält. Sein größter Traum ist, irgendwann genug Geld zu haben um nach Korsika zu fahren….

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Ein reiches Jüngelchen mit Namen Cyrus engagiert Nick als Bodyguard und zieht mit ihm durch die Casinos.

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Nicks ehemalige Freundin Holly wird eines schönen Tages von drei Typen vergewaltigt und brutal zusammengeschlagen und vor einem Krankenhaus abgeladen. Sie hat einige Blessuren davongetragen und sie wendet sich an Nick, der für sie die Drei aufstöbern soll, denn sie will Rache…
Es dauert nicht lange und Nick hat die Drei ausfindig gemacht und einer davon ist ein ganz mieser Typ mit Namen Danny De Marco….

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Nachdem Holly mit Nicks Hilfe ihre Rache an De Marco und seinen Kumpanen verübt hat, taucht sie unter, was Nick eigentlich auch vor hat, doch er macht noch einen Abstecher ins Casino, wo ihm plötzlich beim Black Jack eine Glückssträhne ereilt und er eine große Summe gewinnt. Nun stände seinem Traum nichts mehr im Wege, wäre da nicht De Marco, der auf Rache sinnt……
Besonders gut hat mir gefallen, dass Nick – ganz ohne Waffen im eigentlichen Sinne  – seine Gegner schachmatt setzt, ihm reicht schon eine Scheckkarte!
Zwar reicht dieser Film nicht ganz an die sonstigen Action-Streifen mit Jason Stratham heran, auch wenn er in den Nebenrollen prominent besetzt ist und es die eine oder andere sehr realistische Kampfszene gibt.  Zwei von drei Sternen würde ich hier vergeben.
Aber ein Film mit Jason Stratham braucht keine tiefergehenden Dialoge!  Ich für meinen Teil sehe ihn gerne in Kampfszenen, auch wenn seine Gegner hinterher etwas lädiert aussehen…
Fazit: Es braucht keine tiefergehenden Dialoge, wenn Jason Stratham für die Action sorgt, was diesmal zwar vorhanden ist, aber leider nicht im Vordergrund steht…

 

Bonus noch Trailer und Making off

 

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