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Schitt’s Creek – Staffel 1

Edel Motion  VÖ 16.04.21

Die millionenschwere vierköpfige Familie Rose ist Luxus und Reichtum gewöhnt! Was für ein Schock als das Finanzamt vor der Tür steht und man ihnen offenbart, dass sie durch nebulöse Buchführung nun zur Begleichung ihrer gewaltigen Steuerschulden, ihr großes Vermögen verlieren und ihnen nur ein Minimum an Besitz bleibt. Dieser Besitz ist eine – aus Spaß erworbene –  unscheinbare, trostlose Ortschaft namens „Schitt’s Creek„.
…. und genau dort landet Familie Rose mit Sack und Pack. Nach einigem Hin und Her und nur durch „die Güte“ des Bürgermeisters Roland Schitt kommen die Vier im örtlichen Motel unter. Besonders die verwöhnten, bereits erwachsenen Geschwister Alexis und David müssen sich ein Zimmer teilen, was zu einigen Reibereien führt….
Auch Moira und Johnny Rose versuchen irgendwie mit der Katastrophe umzugehen, wobei sie allerdings bei den Einwohnern und besonders anfangs beim Bürgermeister auf einige Barrieren stoßen. Besagter Bürgermeister ist sehr „sensibel“, wenn es um „seine“ Stadt geht, was die Roses dann spätestens merken, als ihnen die Eingangstüren zu ihren Zimmern fehlen…
Muss sich Familie Rose zuerst noch mit den recht dürftig ausgestatteten und nicht sonderlich gepflegten zwei kleinen Zimmern im Motel arrangieren –  wo auch schon mal „braune Brühe“ durch die Zimmerdecke tropft -,  verblüffen dann aber alle Vier mit kreativen Ideen um irgendwie an Geld zu kommen. Auch nähern sie sich vorsichtig den Einwohnern des Ortes an und knüpfen vorsichtige Kontakte, was im Verlauf ganz besonders Alexis Gefühlswelt durcheinanderbringt…..
Nach einiger Zeit haben sich die vier Roses erst einmal ihrem Schicksal ergeben, doch Vater Johnnys vorherrschender Gedanke ist es, Schitt’s Creek so schnell wie möglich wieder zu verkaufen…
Ob ihm das gelingt?
Die beiden männlichen Hauptdarsteller Eugene und Daniel Levy sind auch im wirklichen Leben Vater und Sohn. Regisseur und Schauspieler Daniel Levy hatte auch die Idee zu dieser mittlerweile mehrfach preisgekrönten kanadischen Comedy-Serie. Im Bonus-Material gibt es übrigens auch Interviews mit Cast und Crew.
Die Serie ist schauspielerisch toll besetzt und punktet durch Situationskomik, die von Anfang an gegeben ist und sich in den dreizehn kurzweiligen Episoden widerspiegelt. Besonders die unzähligen Perücken von Moira und die teils extravaganten Kleidungsstücke von Mutter und Sohn „peppen“ so manche Szene noch extra auf. Ohne besonders noch weiter auf den Inhalt einzugehen, kann ich nur sagen: Hier wird man humorvoll unterhalten!
So ganz unbekannt, ist mir der rote Faden dieser Serie allerdings nicht!  Gab es doch 2005/06 zwei Staffeln der deutsch-österreichischen Comedy-Serie „Arme Millionäre“ mit Andrea Sawatzki und Sky du Mont in den Hauptrollen, auf RTL zu sehen. Die dortige Familie musste ebenfalls von heute auf morgen von ihrem luxuriösem Domizil/Leben Abschied nehmen und dann in einer Plattenbauwohnung unterkommen. Aber dies nur am Rande…
Fazit: Tolles Schauspiel-Ensemble, das Situationskomik auf hohem Niveau präsentiert, so dass hier gute Unterhaltung garantiert ist!
 

 

 

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Dirty Dancing – 30 th Anniversary Edition –

Wie doch die Zeit vergeht! 30 Jahre ist es her, dass dieser Kultfilm in die Kinos kam und ich ihn das erste Mal gesehen habe. Wie oft insgesamt kann ich nicht mehr sagen, unzählige Male,  denn manche Filme begleiten einen ein Leben lang…..
Zum 30. Jahrestag des Films ist jetzt die „Dirty Dancing – 30th Anniversary Editon –“ erschienen. Neben dem Spielfilm selbst gibt es reichlich Bonus-Material auf der DVD,  wo u.a. die Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und natürlich die beiden Hauptdarsteller Patrick Swayze  und Jennifer Grey zu Wort kommen.

Schon wenn die ersten Takte von (I’ve Had) The Time of My Life von Jennifer Warnes und Bill Medley oder Hungry Eyes von Eric Carmen erklingen, summt man unweigerlich mit und ich erinnere mich sofort an diesen Tanzfilm.  Und da ich gerade die bekannten Songs des Film erwähne, darf natürlich auch She’s like the Wind gesungen von Patrick Swayze nicht fehlen.
Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1963 und Mr. und Mrs. Houseman nebst ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Lisa und Frances (Jennifer Grey), genannt „Baby“  sind auf den Weg ins Feriendomizil. Dort herrscht reges Treiben u.a. wird getanzt. Um die Gäste zu animieren auch zu tanzen bzw. Tanzen zu lernen zeigen die beiden Tanzlehrer Johnny (Patrick Swayze) und Penny was sie so drauf haben.

Abends streift Baby durch Resort und landet auf einer Party der Angestellten, wo es heiß her geht,  denn dort wird richtig dirty getanzt. Johnny und Baby lernen sich kennen und kommen sich bei einem Tanz näher…

Durch widrige Umstände fällt Penny für einen wichtigen Tanzauftritt mit Johnny aus. Nun muss schnellstmöglich eine neue Partnerin für ihn her. Baby springt kurzer Hand ein, ohne ihre Eltern darüber zu informieren.  Ab jetzt heißt es für sie Üben, Üben, Üben, denn um so zu Tanzen wie Johnny und Penny, ist harte Arbeit!
Während Johnny und Baby viel Zeit miteinander verbringen, verlieben sie sich ineinander, was allerdings für Johnny dann weitreichende Konsequenzen hat und ganz besonders Babys Vater ist nicht sonderlich erbaut vom Umgang seiner Tochter und verbietet ihr den Kontakt mit ihm…..

Leider verstarb Patrick Swayze ja bereits 2009, aber sein Charme und seine Tanzbegeisterung ist mit diesem Film ein für alle Mal in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. Auch brachte ihm dieser Film reichlich Ruhm ein, Jennifer Grey hatte kurze Zeit nach dem Film eine Gesichts-Op mit negativen Folgen und sie verschwandt aus dem Filmgeschäft……
Auch nach 30 Jahren verzaubert und begeistert einen dieser Film immer noch, Textpassagen wie „Ich habe eine Wassermelone getragen“ oder auch „Mein Baby gehört zu mir“ fallen mir sofort bei der Erwähnung des Filmtitels ein. Durch Tanzeinlagen, die tolle Musik und seine charmanten Darsteller ist er ist zum Kultfilm avanciert und ich habe ihn bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut!
Fazit: Dieses Film-Traumpaar hat sich in die Annalen der Filmgeschichte getanzt und Dirty Dancing zum Kultfilm werden lassen, der auch nach 30 Jahren seinen Charme nicht verloren hat. Kult bleibt eben Kult, komme was da wolle!

 

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