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Eva Almstädt: Ostseesühne

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Nachdem ich die ersten beiden Hörbucher aus der Pia-Korittki-Reihe „Kalter Grund“ und „Engelsgrube“ bereits kenne und sehr unterhaltsam fand, war ich auf den mittlerweile neunten Fall aus dieser Reihe mit dem Titel „Ostseesühne“ gespannt. Gelesen wird dieses Hörbuch wieder von Anne Moll mit ihrer unverkennbar guten Mundart, die zu diesem Krimi wieder gut passt.
Es ist viel Zeit vergangen und Pia ist Mutter eines zweijährigen Sohnes mit Namen Felix. Von dem Vater des Kindes lebt sie getrennt, teilt sich aber das Sorgerecht. Beide Elternteile haben neue Partner und sich mehr recht als schlecht mit dieser Situation arrangiert.
Pia ist mittlerweile Oberkommissarin bei der Kripo, arbeitet aber weiter mit dem gewohnten Team zusammen.
Die Geschichte beginnt damit, dass Pia vor Gericht eine Aussage machen muss und sich dementsprechend zurechtmacht, was im Verlauf des Geschehens eher unpassend ist…
Die Polizei wird zu einem Bauernhof nach Groß Tensin gerufen, dort hat der Postbote im Feuerlöschteig eine Leiche gefunden. Als die Polizei versucht Kontakt zu den Bewohnern des Hofes aufzunehmen, finden die das Wohnhaus verschlossen und niemand kann sagen, wo die Familie Fuhrmann ist. Über die Familie wird im Dorf so einiges gemunkelt und Pia und ihre Kollegen finden bald heraus, dass der Sohn Thilo wohl minderbegabt ist, denn durch die Empfehlungen seiner Lehrer ist er auf die Sonderschule gegangen und er gilt auch sonst als Sonderling.
Die Familie Fuhrmann bleibt verschwunden und auch nach einer Hausdurchsuchung gibt es kaum Hinweise wohin sie sein könnten, denn im Dorf sagten alle Befragten, „die sind nie weg!“.
Auf der Suche nach der Familie wird dann das ganze Grundstück der Familie von der Polizei durchkämmt und in einem alten Eiskeller machen sie eine grausige Entdeckung…..
Was die Polizei entdeckt, bleibt hier unerzählt, denn auch Fall Nr. 9 für Pia Korittki ist wieder spannend und unterhaltsam.  Durch den Vortrag von Anne Moll werden das Dorfleben und seine Bewohner lebendig und man hat die Szenen direkt vor Augen, was mir gut gefallen hat.
 
Fazit: Unterhaltsame Spannung, die Lust auf mehr macht!

 

 

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Eva Almstädt: Engelsgrube

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Pia Korittkis zweiter Fall
Lübeck wird von einigen brutalen Überfällen auf Taxifahrer erschüttert und die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. In diesem Zusammenhang wird Pia zu ihrem Vorgesetzten ins Büro gerufen, wo sie dann einen neuen Kollegen kennenlernt. Doch ihr Zusammentreffen ist durch ein Missverständnis erst einmal etwas schmerzhaft für den Neuen…..
Die Überfälle auf die Taxifahrer rücken in den Hintergrund, denn in Lübeck wird brutal gemordet:
Ein angesehener Restaurantbesitzer wird in seinem Weinkeller mit einer alten Armeepistole erschossen. Es gibt keine Anhaltspunkte wer dem Mann schaden wollte und die Ermittlungen stagnieren.
Auf dem alljährlichen Altstadtfest wird eine Frau mit einem Stillet erstochen. Obwohl es rings herum von Menschen wimmelt, gibt es kaum brauchbare Zeugenaussagen. Die Tote war die Geschäftsführerin einer ortsansässigen PR-Agentur. Bei ihren Mitarbeitern war die Frau nicht sonderlich beliebt….
Während die Ermittlungen in beiden Mordfällen nicht richtig vorangehen, macht Pia den Vorschlag nach weiteren ungewöhnlichen Todesfällen zu suchen, denn die Mordwaffe in beiden Fällen stellt eine Besonderheit dar. Ihre Kollegen sind von dieser Idee nicht sonderlich angetan, doch Pia lässt nicht locker und dann scheint sie den Hauch einer Spur gefunden zu haben und der führt in eine Diskothek. Bei einer Recherche vor Ort passiert es dann:  Pia kommt dem Täter zu nahe und wird selbst zum Opfer, so daß ihre Kollegen dann im Vermißtenfall Pia Korittki ermitteln müssen….
Das Hörbuch „Engelsgrube“ wird wie der  erste Fall „Kalter Grund“ auch von Anne Moll gelesen, die das sehr gut macht. Die Ermittlerin kommt sehr sympathisch rüber und ihre Zähigkeit sich in der Männerdomäne der Polizei zu behaupten ist gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin  ist spannend und fesselnd und die Handlung mit kleinen amüsanten Zwischenfällen gespickt. Als Zuhörer hat man sich schnell ins Geschehen reingehört und durch die anschaulich beschriebenen Situationen  kann man der Handlung sehr gut folgen und ist bei den Ermittlungen vor Ort.
Fazit: Sympathische Ermittlerin, spannende Handlung, bitte mehr davon!
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