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Rolf Sakulowski: Das Feengrottengeheimnis

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Das Cover des Buches zeigt schon einen verwunschenen Ort, den ich mir dann im Internet noch auf einen Info-Video etwas genauer angesehen  habe und ich kann durchaus verstehen, dass dieser magische Ort, der von der Natur so wundervoll gestaltet wurde zu vielen Sagen und Mythen inspiriert hat:
Die Feengrotten liegen im thüringischen Saalfeld und Fenja Wolff ist Geologie-Studentin.  Sie hat einen ganz besonderen Studentenjob ergattert, denn sie arbeitet als Fee bei den Schaugrotten um die Kinder mit ihrem goldenen Kostüm zu verzaubern. Neben dieser Tätigkeit hat sie auch die Erlaubnis nach Feierabend geologische Untersuchungen im Bergwerk durchzuführen.
An ihrem letzten Arbeitstag will sie unbedingt noch einmal in die Stollen um ihre Arbeiten abzuschließen. Ihr Freund Jonas ist bereits angereist um sie abzuholen.
Ein letztes Mal geht sie mit Blaumann, Helm und anderer Ausrüstung in die Feengrotten und dann ward sie nicht mehr gesehen….
Erst glaubt Jonas Fenja hätte die Zeit vergessen und deswegen macht er sich anfangs noch keine Sorgen, doch das ändert sich schnell.
Mit Hilfe von Mitarbeitern des Bergwerks macht Jonas sich auf die Suche, doch vergebens, nur Fenjas Handy wird durch Zufall gefunden.
Jonas sieht keine andere Möglichkeit als Fenja als vermisst zu melden und geht zur Polizei. Nachdem man dort das Handy untersucht hat, geht alles ganz schnell, denn es wird Blut darauf entdeckt und eine großangelegte Suche beginnt, doch Fenja wird nicht entdeckt.
Jonas will aber nicht tatenlos rumsitzen und macht das, was er als Geschichtsstudent gut kann, er begibt sich ins Stadtarchiv und fängt an über die  Sagen und Erzählungen über einen weiteren Stollentrakt zu recherchieren, von dem immer nur getuschelt wird, denn er ist fest der Überzeugung, dass Fenja sich immer noch irgendwo im Berg befindet…
Im Verlauf der Handlung passieren dann noch viele mysteriöse Dinge und irgendwie scheint Jonas bei seinen Recherchen und Beobachtungen über Leichen zu stolpern und die Polizei kann das natürlich nicht ignorieren und nimmt ihn mit zum Verhör….
Neben der Suche nach Fenja hat der Autor noch alte Tagebucheinträge mit in die Handlung eingewoben, die der ganzen Geschichte einen unheimlichen und geheimnisvollen Touch geben, was eine kribbelnde Angespanntheit aufkommen läßt, die bis zum Ende des Buches anhält und einen fesselt, was zur Folge hatte, dass ich das Buch „Das Feengrottengeheimnis“ kaum aus den Händen legen konnte.
Fazit: Sagenumwobener Ort als Hintergrund für eine fesselnde und bis zum Ende anhaltende spannende Kriminalgeschichte! Unbedingt lesen!
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Val Mc Dermid: Echo einer Winternacht

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1978. Im  schottischen St. Andrews sind die vier Studenten Alex, Mondo, Siggi und Weard auf dem Heimweg, als Alex über eine Wurzel stolpert und in eine Mulde fällt. Er wird von etwas Weichem gestoppt:  Er erstarrt, denn das Weiche entpuppt sich als ein menschlicher Körper.  Es ist eine junge Frau, die alle vier kennen, denn es ist Rosy Duff, die in einer Bar arbeitet. Sie atmet röchelnd und ihr Rock ist auffallend hochgeschoben…                                                           Die herbeigerufene Hilfe kommt zu spät.
 Die Polizei konzentriert sich bei den Vernehmungen auf die Vier, denn was ist naheliegender als dass die Vier für die Vergewaltigung und den Mord an Rosy Duff verantwortlich sind. Doch durch Befragungen können sie nicht überführt werden, denn alle beteuern ihre Unschuld.
Nur die beiden Brüder von Rosy wollen nicht so ganz glauben, dass die Vier mit dem Tod ihrer Schwester nichts zu tun haben. Und so nehmen sie sich erst Weard vor und sie prügeln sich mit ihm und später nehmen sie Siggy gefangen und hängen ihn in einen Schacht im nahegelegenen Schloss.
Doch auch diese Aktionen führen zu nichts, nur die beiden Brüder stehen nach diesen Taten unter besonderer Bebachtung der Polizei.
25 Jahr später ist der Fall Rosy Duff immer noch nicht geklärt und es wird eine Abteilung für ungeklärte Mordfälle eingerichtet. Es stellt sich heraus, das wichtige Beweismittel in dem Fall verloren gegangen sind und erst einmal danach gesucht werden muss.
Auch die vier Freunde geraten  wieder in den Fokus der Ermittlungen,  in deren Verlauf  zwei von Ihnen auf mysteriöse Weise sterben…
Und dann meldet sich ein Zeuge bei der Polizei, der behauptet, er sei der Sohn von Rosy….
Von Val Mc Dermid kannte ich bisher nur die Fälle um Tony Hill. Doch das Hörbuch „Echo einer Winternacht„, das übrigens von Axel Wlostry sehr gekonnt vorgetragen wird,  hat mir gezeigt, dass Die Queen of  Crime auch ohne Tony Hills Mitwirken hervorragende Krimis schreibt.  Durch geschickte Fährtenlegung fiebert man von Anfang an mit und  zum Schluss kommt es zu einem überraschenden Ende.
Fazit: Daumen hoch für dieses spannende Hörbuch

 

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