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Tom Voss: Hundstage für Beck – Taschenbuch

Fischer Verlage

Der Autorenname Tom Voss ein Pseudonym,  dahinter verbirgt sich ein bekannter deutscher Schriftsteller, der auch schon unter dem „Namen“ Pierre Lagrange spannende Kriminalgeschichten veröffentlicht hat, die in Frankreich angesiedelt sind, wie z.B.Schatten der Provonce„.
Aber nun zum Krimi-Debüt „Hundstage für Beck“ und dem Start des neuen Ermittler-Duos, das sich aus dem einstigen Mordermittler des BKA Nick Beck und Cleo Torner, einer Ermittlerin des LKA Hamburg zusammensetzt.
Nick Beck war durch die Ermittlungen und der Jagd nach dem „Elbripper“ in den Medien bekannt geworden. Allerdings ist bei der „Jagd“ etwas total daneben gegangen und es im Verlauf zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Und genau dafür fühlt sich Beck verantwortlich, weswegen er auf eigenen Wunsch den Dienst beim BKA quittiert und um Versetzung in die Provinz gebeten hatte.  Als  „Dorfpolizist“ leistet er jetzt  im beschaulichen Örtchen Nordbek in der Nähe von Hamburg seinen Dienst.
Becks Leben ist nach/durch den „Zwischenfall“ irgendwie aus den Fugen geraten und er haust jetzt in einem heruntergekommenen Zimmer auf dem Gelände einer Autowerkstatt und sein bester Freund heißt Alkohol. Und genau dieser „Freund“ bringt in in eine prekäre Lage, denn auf dem Nachhauseweg von einem Kneipenbesuch überfährt er betrunken eine nur wenig bekleidete junge Frau. In seiner Panik weiß er nichts Besseres als die Leiche verschwinden zu lassen….
… doch mit klarem Kopf, kommen ihm Zweifel ob er für den Tod der jungen Frau wirklich verantworlich ist….
Nun kommt Cleo Torner ins Spiel. Sie wird  aus privaten Gründen in eine neue Abteilung versetzt, wo sie den Auftrag erhält, sich mit etwas Fingerspitzengefühl um die Vermisstenanzeige einer jungen Frau zu kümmern. Die Nichte eines Großindustriellen hatte noch im Haus ihres Onkels eine ausschweifende Party gefeiert, während dieser auf Geschäftsreise war. Bei seiner Rückkehr hatte er nur die Überbleisel der Party vorgefunden, doch von seiner Nichte fehlt seitdem jede Spur…
Die zuständige Dienststelle für diesen Fall ist in Nordbek, wo dann Nick Beck und Cleo Torner ein Team bilden, um sich vor Ort ein Bild von der Vermisstenmeldung zu machen..
Schnell wird Beck klar, in was für einer misslichen Lage er sich jetzt befindet….
Gemeinsam mit Cleo Torner, aber eigentlich für sich und auf seine ganz eigene Art „versucht“ Beck den wahren Mörder zu finden, der für den Tod der jungen Frau verantwortlich ist.  Je tiefer er im Umfeld der Toten „gräbt“, um so mehr kriminelle Machenschaften und menschliche Abgründe treten zu Tage…
Das Buch liest sich gut, die Szenerie wird bildhaft beschrieben, so dass man sich schnell mitten im Geschehen befindet. Durch die knifflige Situation, in die Nick Beck sich manövriert hat und seine Bemühungen irgendwie aus dem Dilemma herauszukommen, ist Spannung von Anfang an gegeben.
Obwohl Nick wie auf einem Drahtseil balanciert und zwischen Gut und Böse hin- und herwankt, ist die „Figur“ nicht unsympathisch, auch wenn er sein gutes Herz verbirgt, kann man es erkennen. Ob er bei “seiner“ Mördersuche nicht in einer Grauzone agiert, kann ich nicht beurteilen bzw. nehme es als dichterische Freiheit hin.
Cleo Torner hat ja auch privat ihr Päckchen zu tragen und ich bin gespannt, wie sie in der Fortsetzung der Reihe alles alles unter einen Hut bekommt. Mit Beck bildet sie zwar ein etwas ungleiches, aber durchaus recht erfolgreiches Team, dem ich gern bei den Ermittlungen über die Schulter geschaut habe, weswegen ich diesen Kriminalroman nur empfeheln kann und bin gespannt wie es weitergeht.
Fazit: Spannend gelungenes Krimi-Debüt und toller erster Einsatz des Ermittler-Duos Nick Beck und Cleo Torner! 
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Tom Voss: Hundstage für Beck

argon Verlag

Hinter dem Pseudonym Tom Voss, verbirgt sich ein bekannter deutscher Krimi-Autor, von dem ich hier auch schon einige Bücher vorgestellt habe.
Der Autor startet hier eine neue Krimi-Reihe, die vor den Toren Hamburgs angesiedelt ist und dorthin hat sich der einstige Mordermittler Nick Beck „verkrochen“, wo er jetzt als „Dorfpolizist“ in Nordbek seinen Dienst tut. Bei der Jagd nach dem „Elbripper“ kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, für den sich Beck selbst die Schuld gibt, weswegen er um Versetzung in die Provinz bat. Wo er jetzt in einem Zimmer „haust“ und  sein bester Freund Alkohol heißt. Dessen übermäßiger Genuss bringt ihn dann auch in eine prekäre Lage, denn er überfährt nach einem abendlichen Kneipenbesuch auf dem Nachhauseweg eine nur spärlich bekleidete junge Frau. In seiner Panik weiß er nichts Besseres als die Leiche verschwinden zu lassen…. …
….doch als er dann nüchtern die Situation betrachtet, kommen ihm Zweifel daran, dass er für den Tod der Frau verantwortlich ist….
Cleo Torner arbeitet beim LKA in Hamburg. Aus privaten Gründen wird sie in eine neue Abteilung versetzt, wo ihr dann die Bearbeitung einer Vermisstenmeldung aufgetragen wird, die etwas Fingerspitzengefühl  erfordert, denn die Nichte eines wohlhabenden und einflussreichen Industriellen aus Nordbek ist spurlos verschwunden. Zuletzt hatte diese noch eine ausschweifende Party im Haus ihres Onkels gefeiert…
Auf der Dienststelle in Norbek wendet sich Cleo Torner dann an Nick Beck, der sie als „Uniformträger“ durch seine Ortskenntnisse und bei der Klärung des Falls unterstützen soll….
—- schnell wird Beck klar, in welcher Bredouille er jetzt steckt…
Gemeinsam mit Cleo Torner, aber eigentlich für sich und auf seine ganz eigene Art „versucht“ Beck den wahren Mörder zu finden, der für den Tod der jungen Frau verantwortlich ist.  Je tiefer er im Umfeld der Toten „gräbt“, um so mehr kriminelle Machenschaften und menschliche Abgründe treten zu Tage…
Der Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Wagner liest das Hörbuch „Hundstage für Beck“ sehr gekonnt und mit angenehmer Stimme vor. Auch schafft er es, mit seinem Vortrag die passende Atmosphäre aufkommen lassen, so dass man die Szenerie gut vor Augen hat, schnell ins Geschehen eintauchen und der spannenden Handlung folgen kann.
Tom Voss  hat mit Nick Beck eine Figur erdacht, die wie auf einem Drahtseil zwischen Gut und Böse balanciert, der aber – auch wenn er es gut versteckt – sein Herz auf dem rechten Fleck hat, was ihm auch durchaus Sympathiepunkte einbringt.  In welcher rechtlichen Grauzone Beck sich bei seinem Handeln bewegt, um den Mörder zu finden, kann ich nicht beurteilen, aber dass mir das Buch gut gefallen hat, allemal, weswegen ich hier auch meine Hörempfehlung ausspreche.
Fazit: Der Auftakt der neuen Krimi-Reihe ist gelungen, spannend und hörenswert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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